/ 262 Paul Niedermann \



Paul Niedermann ist mittlerweile 87 Jahre alt und hat daher viel zu erzählen. Als Zeitzeuge des zweiten Weltkriegs, erinnert er sich noch gut an die Gräueltaten der damaligen Zeit. Er selbst trug zur Aufklärung des Barbie-Prozesses bei, indem er der jüdischen Untergrundgrundgesellschaft seine Hilfe anbot. Aus dem Barbie-Prozess wuchs Paul Niedermanns moralische Pflicht als Zeitzeuge sein Wissen an Jugendliche und Erwachsene weiterzugeben.

/ 8. Mai \  Paul Niedermann, Zeitzeuge des zweiten Weltkriegs (ganzes Interview)

Paul Niedermann ist mittlerweile 87 Jahre alt und hat daher viel zu erzählen. Als Zeitzeuge des zweiten Weltkriegs, erinnert er sich noch gut an die Gräueltaten der damaligen Zeit. Er selbst trug zur Aufklärung des Barbie-Prozesses bei, indem er der jüdischen Untergrundgrundgesellschaft seine Hilfe anbot. Aus dem Barbie-Prozess wuchs Paul Niedermanns moralische Pflicht als Zeitzeuge sein Wissen an Jugendliche und Erwachsene weiterzugeben.

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/ 8. Mai \  Über den Barbie-Prozess und die Briefe seiner Mutter

Paul Niedermann meldete sich damals bei der jüdischen Untergrundgesellschaft und sprach ihnen seine Hilfe zu. Nikolaus „Klaus“ Barbie war ein mehrfach verurteilter SS-Kriegsverbrecher gewesen, der unter anderem damalige Kameraden von Niedermann tötete. Da er über dessen Gräueltaten Bescheid wusste, half Paul Niedermann Unterlagen aufzuarbeiten und wurde als Zeuge vor Gericht geladen. Am 4.Juli 1987 wurde Barbie schuldig gesprochen.
Aus dem Barbie-Prozess wuchs Paul Niedermanns moralische Pflicht, als Zeitzeuge sein Wissen an Jugendliche und Erwachsene weiterzugeben.

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/ 8. Mai \  Über die Kindheit

Das Auftauchen von Hitler hatte Paul Niedermann in seinem Familienkreis hautnah miterlebt. So weiß er noch genau, wie sein Großvater am Fenster stand und meinte, dass das nicht gut enden kann. In den Jahren 1933 bis 1935 sei die Situation aber noch erträglich gewesen. Neben dem aufkommenden Antisemitismus, kam es hin und wieder zu Prügeleien mit der Hitler-Jugend.

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/ 8. Mai \  Über das Leben in Frankreich

Nachdem Paul Niederman die erst Hürde geschafft hatte, die französische Sprache zu lernen, fiel es ihm zunächst sehr schwer sich die französische Kultur anzueignen. Diese sollte er schließlich durch seine zukünftige Frau kennenlernen. Als er eines Tages auf dem Motorrad unterwegs war, überfuhr sie ihn beinahe. Anstatt zu schimpfen, heiratete er sie und schlitterte so in eine französische Familie hinein.

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/ 8. Mai \  Erste Erinnerungen

Als Paul Niedermann zwei Jahre alt war, nahm ihn sein Großvater bei der Hand und sie liefen über den gefrorenen Rhein. Damals war es ein harter Winter gewesen. Sein Vater und Großvater waren bei der jüdischen Gemeinde Angestellte, daher wurde er von der jüdischen Gemeinde auch sehr geprägt.

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/ 8. Mai \  Über Journalismus in Frankreich und Anknüpfungspunkte in Deutschland

Auch wenn Paul Niedermann die französische Sprache nie in der Schule gelernt hatte, war er als Journalist in Frankreich tätig. Durch die Korrekturen seiner Artikel, lernte er ständig dazu. Hin und wieder kehrte er nach Deutschland zu seinen Wurzeln zurück und konnte neue Freundschaften knüpfen. So geht er beispielsweise beim Frankfurter Oberbürgermeister ein und aus.

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/ 8. Mai \  Über das Stadtarchiv

Da seine Tochter in Frankreich aufwuchs, hatte diese keinen Bezug mehr zu seinen deutschen Wurzeln. Daher gab Paul Niederman die Briefe seiner Mutter an das Stadtarchiv weiter. Dort sind sie geschützt und erstklassig aufbewahrt.

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/ 8. Mai \  Über Heimat

Paul Niederman fühlt sich in Frankreich zu Hause, kehrt aber immer wieder gerne nach Deutschland zurück. Nachdem er gegen Kriegsende erfuhr, dass seine Familie umkam, wollte er zunächst nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Der Barbie-Prozess stimmte ihn jedoch nachdenklich, weswegen er wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrte.

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/ 8. Mai \  Güterwagen der vierten Klasse

Nach langer Suche entdeckte Paul Niedermann, dass es in Koblenz ein Eisenbahnmuseum gibt, indem die Waagen ihrer Deportation standen: Güterwagen der vierten Klasse. Eigentlich wurden diese 1928 aus dem Verkehr gezogen. 1940 wurden sie von den Nazis für militärische Zwecke gebraucht.

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