Wenn sich Melitta Büchner-Schöpf an ihre Kindheit erinnert, denkt sie an den Marktplatz, das war ihr Spielzimmer. Sie wollte  nicht in den Schlossgarten, sie wollte Schaufenster anschauen in der Kaiserstraße. Ein  möglicher Weise untrügliches Vorzeichen dafür, dass sie später in ihrem Leben einmal die letzte Chefin eines inhabergeführten Modehauses in Karlsruhe werden sollte. Verwurzelt mit der Stadt fühlt sie nicht sehr, was auch mit ihrem Werdegang zu tun hat.  Ihr Lebensweg brachte sie nach dem Jura-Studium in die  höchsten Regierungskreise in Bonn und Berlin.  Schließlich kam sie zurück nach Karlsruhe als Unternehmerin. Der Blick auf Karlsruhe ist mittlerweile nicht ungetrübt, hat sie Nora Ackermann im “300 Jahre – 300 Köpfe”-Interview verraten.